
Wie man die richtige Temperatur für das PET erreicht
Wer schon mal mit PET-Formmaschinen gearbeitet hat, kennt das Problem: Alles hängt davon ab, dass die Infrarotenergie genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Preforms trifft, um diese zu weichen, bevor sie in den Form gefüllt werden. Wenn die Hitze nicht richtig eingestellt ist, ist die ganze Charge nutzlos.
Deshalb haben wir die 362-mm-longen, 800-Watt-starken Halogenlampen entwickelt. Es handelt sich dabei um einfache Ersatzlampen, die ideal für Umgebungen mit hohen Arbeitszyklen geeignet sind – in solchen Situationen darf es keine Stillstände geben.
Warum Größe und Leistung wichtig sind
800 Watt in einer Länge von 362 mm sind kein Zufall – dadurch wird die „Glasübergangstemperatur“ schneller erreicht. Durch den Einsatz einer kürzeren, hochleistungsfähigen Lampe kann man die Preforms effektiv erhitzen, ohne dass der Hals der Preforms schmilzt. Zudem passt die Lampe perfekt in das Ofengitter – dadurch entsteht kein unnötiger Druck auf das Quarzglas.
Die technischen Aspekte
Wir verwenden hier Halogenlampen. Im einfachen Wortausdruck: Dadurch wird verhindert, dass der Wolframfaden verdampft und den Inneren der Lampe verunreinigt. Dadurch bleibt das Glas klar und die Wärmeleistung konstant – über Tausende von Stunden hinweg.
Quarzglas ist zudem sehr widerstandsfähig – es zerbricht nicht, wenn die Leistung schnell ein- und ausgeschaltet wird. Ein kleiner Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Anschlüsse sauber bleiben. Wenn es an den Kontaktpunkten Oxidation gibt, kommt es zu lokaler Überhitzung – die Lampe geht dann viel früher kaputt.
Die Nachteile
Diese Lampen sind zwar sehr schnell – doch sie erzeugen auch eine hohe, konzentrierte Hitze. Bevor Sie die Lampe einschalten, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Ihre Kühlfans ausreichend leistungsstark sind. Wenn die Luftzirkulation eingeschränkt ist, wird die Lampe zu heiß – der Wolframfaden geht dann kaputt. Achten Sie außerdem auf die Spannungssicherheit – starke Schwankungen können zur Katastrophe führen.